
Die Produktion des VERBALART - Sortiments, der Kollektion für Missy, dawanda, hokohoko und modulor läuft auf Hochturen.
Die dazugehörige Shoperöffnungsparty gibts als Afterworklounge und Künstlerhort am Freitag 5. Februar. Ort wird noch bekannt gegeben. P.
Posted on Wednesday 20 January 2010
Posted on Sunday 17 January 2010
Im Sommer den Winter ersehnen und im Winter? Wir sind eingeschneit - fühlt sich an wie im Iglo. Kaum heizen. Alles ist weiß. Betörende Stille draußen. Die Nacht ist orange und auch Frauen wollen ihre Namen in den Schnee pinkeln. Akupunkturtage. Der rechte Schuh geht am linken vorbei und eine Sektflasche ist immer offen. Nasse Kinder taumeln mit Schlitten zum Bau. Ich beim Gulasch kochen. Der sorglose Punkt ist gefunden und das Basilikum hat aufgegeben. Der Kühlschrank ist voll, was wollen wir mehr.
Posted on Friday 15 January 2010

Mein Plan für 2010 ist noch nicht ganz fertig aber:
Ich beginne mit der Umsetzung von Plänen, Liegengebliebenem, etc.
Und dies ist Punkt 3 auf meiner Liste:
Das Magazin für`s Magazin von verbalart endlich als professionelle Anzeige.
Posted on Sunday 10 January 2010
(for further information please click the picture)
Thanks for inviting me again. I already have some ideas for the coming sessions. It would be also very nice to celebrate an exhibition together with workshopafternoons here in Potsdam or Berlin… A few days ago I have seen a small collection of student medals among the Münzkabinett in Berlin Bodemuseum. No satisfaction for me - but you see I m inspired now…
Posted on Wednesday 6 January 2010
Das Lied vom Morgen danach kommt von harada ikuko.
Posted on Tuesday 5 January 2010
Ich zähle 16. Ich kann nicht schlafen. 16 und nochmal ebensoviele bei denen ich dabei war.
16 Menschen die mir persönlich nahe standen ganz junge und ganz alte Menschen.
Gestorben unter unterschiedlichsten Umständen. Gestorben.
Mein Vater im letzten Jahr, Eddi, Flori, Carla auch …
Ich hab Memorybooks gebaut, getröstet, “Leben hören” aufgenommen, ein Tribute für meinen Vater geschrieben, mit Mo ein Abschiedslied für Flori einstudiert und erklärt was es bedeutet…
Und nun seit ungefähr drei Tagen denke ich darüber nach ob ich Fotos von Verstorbenen veröffentlichen darf -
also ich meine die Privatfotos fremder Leute, gefunden auf dem Sperrmüll oder im Trödel weil seltsamerweise sind die meisten von ihnen großartig fotografiert, was an der Unbedarftheit der Fotografen liegen mag. Und diese Fotos, Strandtummeleien, HOSchlangen, erotische Spielchen im Garten, verrutschte Strumpfhosen, Nonnenausflüge und einsame Blumensträuße vor vergilbten Gardinen…
Ist das piätetlos die veröffentlichen zu wollen- sie sind lustig, schlicht schön und farblich einmalig. Vielleicht gäbe man damit sogar überteuerter Fotokunst einen Tritt in den Hintern: vom Volk fürs Volk: von uns für uns. Eine Serie die ich nennen würde…”gestern”. Und vielleicht fänden das die Verstorbenen ja sogar schau; ich meine die meisten Fotos zeugen von fröhlichen wirklich befreiten Stunden.
Ich hab gar nicht von allen 16 Bilder. Keine Ahnung warum. Aber in meinem Kopf… Sie sind alle da - begleiten mich und tauchen auf - jedes zu seiner Zeit, zu Ereignissen, Gedanken, Sätzen oder Liedern die den Verstorbenen entsprechen…
17.
Die Familienaufstellerin hat gesagt, dass ich von ihm meine Panikattacken hätte und diese mir gar nicht gehören würden sondern eben ihm…
Ja und das Grab meiner Omi muss erneuert werden - also im Voraus bezahlt und wir sollen entscheiden, ob wir das für die nächsten 10 Jahre wollen oder nich ansonsten käme jemand anderes darauf - krasse Vorstellung…
Und eine Bekannte meinte die Deutschen hätten einfach keine Trauerkultur - da muss ich ihr zustimmen…
Im Hygienemuseum in Dresden hab ich riesige Fotos von Verstorbenen gesehen: schwarz weiß wunderschön und die Personen haben alle ganz friedvoll gelächelt.
Und wieder muss ich an mein erstes Praktikum im Osten im “Florencehort”, einem so nicht mehr vorhandenen Altenheim denken: ich glaub ich war 17 und total überfordert, wie ich da die Toten nachts allein oder manchmal noch mit einem Heimopi oder einer Heimomi die steilen Treppen runtergehieft hab… das war echt Slapstikreif immer wenn ich daran denke muss ich lachen, ja richtig lachen.
Wenn nur die Sache mit dem Abschied nehmen, dem Loslassen nicht wär…
Ach ich will aber auch dankbar sein für all die herzzerschmetternden, traurigen, skurilen, wundersamen, kraftgebenden und auch tragischen Momente, Wochen, Monate: ich bin sicher sie sollen mir helfen das Leben so zu nehmen wie es eben ist -
und das tun sie auch.
Alex: “Im Flug über Hand & Herz”
im Flug…
P.S. ja es gibt einen Grund und ja ich musste das jetzt so schreiben genau so
Monika meinte das ist gesünder so…
Posted on Sunday 27 December 2009

Weihnachten ist geschafft. Und nun Ordnung in Vergangenes und kopfüber ins neue Jahr.
Mit Seil oder ohne: ganz egal: Hauptsache neu- Hauptsache anders…

